Freitag, 26. Oktober 2012

Objektorientierung: Warum braucht man Getter und Setter.

Es lernt jeder, wenn man objektorientiert Programmiere, greifet man auf die Objekteigenschaften mit Hilfe von get (lesen) und set (schreiben) Methoden zu. Wenn ich mit Java programmiere kann ich mir diese Methoden automatisch erstellen lassen, wenn ich Eclipse nutze. Andere Sprachen (Groovy, PHP) bieten an dieser Stelle ein bisschen Magic an, dort braucht man diese Methoden gar nicht mehr selbst erstellen, sondern sie sind da, das ist noch bequemer. Doch einmal stellt mir ein anderer Entwickler die Frage, wozu brauchen wir Getter und Setter? Ich war sprachlos und dachte eine Weile darüber nach. Die Antwort ist, in der Regel braucht man sie nicht, weil sie keinerlei Logik enthalten. Viele Datenklassen (Domain Objekte) sind reine Datenkontainer, wozu brauch ich da noch Getter und Setter? Sie haben keinen Nutzen, sie sind überflüssig. Sie nur zu implementieren um einer Vorschrift zu genügen ist Unsinn. Ich habe jetzt aufmerksam in meinen Code geschaut und ich hatte einige wenige Getter und Setter. Sie enthielten irgend welche Logik, sonst waren meine Klassen durch den Konstruktor konfiguriert oder die Klasse war Zustandslos, als ein mehr ein Service. Fazit, ich brauche keine leeren Getter und Setter, sie bieten keinen Mehrwert, sie sind überflüssig und nutzlos. Ich werde sie auch nicht vermissen.

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