Oft stößt man bei Internationalisierung von Java-basierter Software auf das Problem das die
Property-Dateien von Java mit einem festen
Encoding (ISO-8859-1) eingelesen werden, das man auch nicht ändern kann. Diese
Property-Datei dienen zur Aufnahme der lokalisierten Zeichenketten. Wenn es sich nur um gelegentliche Zeichen handelt, die nicht in diesem
Encoding vorhanden sind kann man diese Zeichen in
UTF-Schreibweise eingeben.
Alternatif schreibt man sich eine eigene Klasse die
Proppertie-Dateien mit unterschiedlichen
Encodings einlesen kann. Dann muss man nur noch eine Methode schreiben mit denen man auf diese lokalisierten
String zugreifen kann. Besonders elegant finde ich, folgende Methode
String _(String Key) zu definieren und diese dann statisch zu importieren. Noch eleganter wird es wenn man den
Key als
Fallbackwert zurückgibt wenn der
Key nicht vorhanden ist. Natürlich sollt man das in Fehlerlog dann eintragen. Ein wirkliche Alternative zu der Lokalisierung via
Property-Dateien ist die Benutzung von
XLIFF (XML
Localization Interchange File Format).