Dienstag, 18. August 2020

Tools die auf keinem Mac von Softwareentwicklern fehlen sollten

  1. brew
  2. clamav
  3. gpg
  4. docker desktop
  5. vim o. ä. 
  6. jq
  7. yq
Brew - der nicht vorhandenen Paketmanager, ohne ihn geht auf Mac keine Softwareentwicklung.
Installation im Terminal: /bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/install.sh)"


ClamAV - Freier Viren- und Malware Scanner, ein Klassiker auf seinem Gebiet mit guter Erkennungsleistung. Am besten einfach einen CRON einrichten.

GPG aka PGP der Standard, wenn es um Verschlüsselung geht.

Docker Desktop - Docker ist Teil der meisten Backend-Projekte. Hier sollt man nicht den Docker von Brew verwenden, der bereitet nur Probleme. Stabiler ist die Alternative Docker Desktop.

VIM - oder ein vergleichbarer reiner Texteditor ist Tipp für schnelles Arbeiten jenseits einer IDE.

JQ - Json Query, ein Tool um schnell JSON Dateien zu prüfen oder zu parsen. JSON Nodes lassen sich einfach aus JSON Dokumente filtern. JQ beherrscht selber auch Pipelining. JQ ist quasi ein Art JSON grep.

YQ - Yaml Query, analoges Tool zu JQ nur für YAML Dateien.

Mittwoch, 12. August 2020

Welche Tools sollten auf keinem sicheren Mac fehlen.

 

  1. ClamAV
  2. GPG
  3. Privacy Badger
  4. TOR

ClamAV - Freier Viren- und Malware Scanner, ein Klassiker auf seinem Gebiet mit guter Erkennungsleistung. ClamAV lässt sich sehr bequem per brew installieren. Am besten regelmässig per CRON updaten und ausführen.

GPG aka PGP der Standard, wenn es um Verschlüsselung geht.

Privacy Badger ist ein Browser Plugin der EFF der  Web Tracking unterbindet. Das Plugin gibt es für Firefox, Edge, Opera und Chrome. Bei TOR ist er standardmässig mit dabei.

TOR - der sichere Browser für alle denen der Privacy Badger alleine noch nicht reicht.

Zusätzlich noch als Tipp eine Alle die tiefen einstiegen wollen: 

Samstag, 1. August 2020

Java Streams

Ich habe mich lange gedrückt um einen Artikel über Java Streams zu schreiben, jetzt nach Jahren ist es so weit. 

Als ich das erste Mal Java Streams sah, ich glaube es war in einem Meetup, kamen mir zwei Gedanken:
  1. Wow, cool
  2. Welches Problem wird durch Java Streams gelöst.#
  3. Parallelisierung für lau
In den nächsten Jahren sickerten die Streams so in die allgemeine Java Programmierung. Streams waren ja nicht Neues, ich habe Streams (Pipes) exzessiv mit BASH and Splunk eingesetzt.  

Meine anfänglich Begeisterung sank recht schnell auf den Nullpunkt. Java Streams schienen in der Praxis mehr neue Probleme zu verursachen, als sie lösten, und welches Problem sollten Streams nochmal lösen.

Jetzt nachdem der Hype weitergezogen ist, hier in aller Ruhe ein paar Tipps und Antworten zu Java Streams. 

Frage: Welches Problem löst Java Streams?

Streams sind eine weitere From oder Alternative zu Schleifen (for, while). Sie bieten zwei Vorteile gegenüber den normalen Schleifen. Bei grossen Datenmengen kann man Streams parallelisieren, was auf Multi-Prozessorsystemen einen Geschwindigkeitsvorteil bringt. Dazu zwei Anmerkungen, in Cloud Umgebungen ala Marathon, Kubernetes, AWS - schaut in euere Configs ob ihr Überhaupt mehr als eine CPU habt, wenn nicht, bringt die Parallelisieren von Streams nichts. Die zweite Anmerkung, nur bei grossen Datenmengen ist die Parallelisieren sinnvoll, weil sonst der Overhead durch die Verteilung des Codes und der Daten über mehrere Cores die Geschwindigkeitsgewinn der Parallelisieren aufrisst.

Hier ein Beispiel für eine super simple Parallelisierung mit Java Streams: https://www.adam-bien.com/roller/abien/entry/java_8_from_ordinary_for


Das zweite Vorteil von Java Streams gegenüber normalen Schleifen ist, das die Abarbeitung strukturierter erfolgt (stream -> (filter -> map)* -> collect). Das war für mich eher selten das Problem, aber es eindeutig ist das ein Vorteil von Java Streams. Das Problem sind die Streams, das Problem sind die Programmier die mit Java vertraut sind. Sie fangen jetzt an das bekannte Exception Handling in den Streams einzubauen. Das ist generell ein Fehler oder besser der Fehler beim Umgang mit Streams. 

Streams behandeln nur positive Fälle. Ein Exception Handling oder ein Handling von Alternativen führt zu extrem schwierig zu lesendem Code. So etwas sollte in einem zweiten Stream gemacht werden. Streams sind verzweigungslos. Das macht sie so elegant und verständlich. 

Java Entwickler die es gewohnt sind Exceptions nahe am Ursprung zu behandeln, müssen umdenken und diese Funktionen in Filter und einem zweiten Stream auslagern.


Zusammenfassung:

  1. Streams sind ein sinnvolles Pattern für die Softwareentwicklung
  2. Streams sind verzweigungsfrei zu bauen, entsprechende Filter, ggf. Mappings und alternative Streams sind umzusetzen