Es gibt verschiedene Systeme mit den entsprechenden Sprachen für mathematische und statistische Analyse bzw. Business Intelligence (BI). SAS und S fühlen sich als Marktführer. Doch auch die Open Source Alternative R behauptet die dominierende Kraft zu sein. In einem Blogbeitrag von Robert A. Muenchen wird das Diskussionsaufkommen in verschiednen Bereichen als Indikator herangezogen. R dominiert das Feld deutlich vor Staat, SAS und SPSS. Jetzt kann man mehrere Einwende gegen dieses Messverfahren hervorbringen. Besonders anfällige Systeme erzeugen mehr Diskussionen als perfekte Systeme. Ich denke, das dies langfristig nicht haltbar ist, weil die Anzahl der Diskussionen in den Foren wesentlich stärker von der Menge der Benutzer abhängt als vom System selbst. Gibt es dafür Belege? Weiterhin ist nicht der kommerzielle Support in die Messung eingegangen, der im nichtöffentlichen Bereichen stattfindet z.B. in geschlossenen Foren oder via Email.
Wenn man aber weitere Quellen wie GULP oder Tiobe heranzieht, dann bestätigt sich das Bild, dass R das verbreitetste Analyse System ist. Allerdings ist nicht nicht nur Sonne auf der R Seite, es gibt zwar scheinbar für jedes Problem ein R-Paket, das sich meist einfach installieren lässt, aber viele Pakete werden nicht kontinuierlich gepflegt oder weiterentwickelt. Das liegt auch stark an der massiven Verbreitung von R im akademischen Bereich.
Übrigens gibt es ein oft übersehenen Konkurrenten zu R ist Python. Für Python gibt es gut numerische Pakete und sehr einfache Zugrissmöglichkeiten auf Matrizen. Zusammen mit diesen Paketen fühlt sich Python schon sehr R-like an, das ist wahrscheinlich warum Splunk intern auf Python setzt.
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Donnerstag, 21. März 2013
Donnerstag, 9. September 2010
Export großer Tabellen aus SAS oder JMP
Prinzipiell kann man seine Daten aus SAS oder JMP exportieren z.B. als Excel Datei. Leider funktioniert das nicht bei Tabellen mit sehr vielen Spalten (>255). Schuld daran ist weder das Excel Dateiformat noch SAS. Es ist kein SAS Bug sondern benutzt dort SAS eine Funktion in Windows für, die an dieser Stelle limitiert ist. SAS weiss das und bietet keinen eigenen Baustein an, der dieses Problem umgeht. Wahrscheinlich hat SAS kein gesteigertes Interesse das der Kunde seine Daten exportiert. Aber es gibt ein Workaround in Form eines SAS Makros von SAS selbst (Link). Damit wird eine Excel-Datei erzeugt, die eine Reihe von Tabellen mit jeweils 255 Spalten enthält. Damit hat man seine Daten exportiert und steht nur noch vor der Aufgabe die Daten wieder zusammenzusetzen.
So sieht eine funktionierende Beispielkonfiguration besagten Export-Skripts aus.
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