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Samstag, 4. Oktober 2025

Open Source Router: OpenWRT One im Dauertest


 

 Ja der Raspeberry 4 lieferte mit OpenWRT (Link) eine beeindruckende WIFI Leistung und Stabilität. Seit Ende 2024 gibt es den OpenWrt One, ein Router von und mit OpenWRT. Basierend auf einem BananaPi liefert er WIFI im 2.4 GHz und im 5Ghz Bereich incl. MIMO (das konnte der Raspberry beides nicht) und zwei Gigabit Ethernet Ports, wovon einer PoE unterstützt. Das Gehäuse ist solide und aus Metall und genauso cool wie der Router.

 

Dauerbetrieb

Mein OpenWRT One läuft seit ca 6 Monaten. Welche Probleme gab es? 

Keine, an die mich erinnern kann. Einmal musste ich den Router in der Zeit neu starten.

Updates gibt es gelegentlich. Alle Updates waren bist jetzt stabil und einfach. 

Konfiguration

Luci, so heißt die GUI, is sicher nicht die einfachste Router GUI aber bis jetzt habe ich noch keine einfache Benutzeroberfläche eines Routers gesehen die einfach war.  

Die Standard Konfiguration ist gut und für die meisten Anwender richtig gewählt. Die Umkonfiguartion war mit Hilfe des Internets relativ gut machbar. 

Ich würde mir wünschen, das es neben dem Standard Setup noch andere vordefinierte Setups gäbe, z.B. WIFI Accesspoint in einem grösseren Netzwerk, d.h. ohne DHCP. 

Vergleich

Im Vergleich zum Rasperry mit OpenWRT ist OpenWRT One leisstungsfähiger, weil er den Betrieb von 2.4GHz und 5GHz WIFIS gleichzeitig erlaubt und auch viele (alle?) Optionen funktionieren. Auf den Raspi funktionierte die automatische Kanalwahl nicht. Die Reichweite ist dank der drei externen Antennen auch deutlich besser, wobei erstaaunlich ist was der Raspi aus sein (Leiterbahn?) Antenne herausholt.

Im Vergleich zum Cisco 150AX der in einer ähnlichen Liga spielt ist er deutlich besser was Stabilität und Reichweite angeht. Generell scheint der Cisco 150AX ein Problem mit langfristiger Stabilität zu haben. Er ist insatbiler als seine Vorgänger Cisco WAP121, der ultra stabil war.

Der OpenWRT one ist (noch) nicht Mesh fähig. 

Urteil 

Der OpenRWT One ist ein stabiler, schneller Router der  viele Konfigurationsoptionen bietet. Preislich liegt er bei 120 - 130 Euro und ist damit nicht teuer aber sicht nicht der billigste.  Er ist ein sehr guter Ersatz für meinen Cisco 150AX. Ich würde den OpenWRT One wieder kaufen. Ich bin schon auf den OpenWRT Two gespannt.

 

Sonntag, 20. April 2025

Free your Rooter: OpenWrt auf Raspberry Pi 4 als AP


 Zusammenfassung

OpenWrt ist ein einfacher Weg sich von normaler Routersoftware zu lösen. Das Raspberry ermöglicht ein einfache, in minem Fall nicht ganz vollständige Ersetzung bestehender Hard- und Software. Warnung, OpenWrt benötigt ein wenig Netzwerk Kenntnisse bzw ist ein Weg diese zu erwerben.

 

Auf Gehts

 Mein Cisco Router hat nach doch einigen Jahren das zeitlich gesegnet. Der Raspi war schon da als Rest von anderen Projekten. Also los. OpenWrt ist ein freies WiFi Router Betriebsystem oder Firmeware, das auf eine grossen Anzahl verschiedener Hardware läuft un unter anderem auch die Raspberries unterstützt. OpenWrt bedeutet keine Backdoors, kein Telefonieren nach Hause und Support ohne Ende.

Ziel war es einen CISCO WPA Access Point zu ersetzen:

  • Zwei SSID
  • 2.4 Ghz und im 5 GHz Band.
  • N und AC/AX
  • WPA2 PSK

 Fashen von OpenWrt auf ein alte SD Karte, kein Problem. Raspberry started, prima. Jetzt muss man den Raspberry via Ethernet Kabel lokal an einen Computer anschliessen. Das ist notwendig weil das pure OpenWrt einen eigenen DHCP Server startet, der sich natürlich nicht mit deinem bestehenden DHCP Server versteht. Also Kabel ran und DHCP Server deaktivieren in dem man die DHCP Einstellung auf Client setzt, jetzt kann der Raspy an die normale Switch. 

Das WiFi Setup enthält den nächsten Stolperstein, zwar unterstützt der Raspberry 4 das 2.4 GHz Band als auch auch das 5 GHz Band, aber nicht gleichzeitig. Auch wird AX nicht unterstützt. Was auch nicht funktionierte war das Auto Select der Kanäle. Also musste ich einen festen Kanal wählen. Die Kombination WPA2/WPA3 liefft auch nicht stabli, genauso wie 802.11w Management Frame Protection nicht stabil lief. That's it.

Überrasch bin von der Leistungsfähigkeit von OpenWrt und auch von der Mini WiFi Antenne. Was ich auch vermisse ist PoE aber dfür gibt ja ein HAT board.

Mittwoch, 8. März 2017

Robustness Test Scenario: Slow Down Connection via Command tc

Ein Robustness Test Szenario ist die langsame Verbindung zwischen Servern. Der Grund für so eine Störung können vielfältig sein, liegen aber meistens im Bereich Last, Lastenverteilung und fehlerhafte Software. Konkret können massives Logging (Debug Schalter in Live vergessen) zu massiven Schreiboperationen führen, wenn die Festplatte nicht lokal ist sondern per NAS bereitgestellt wird, kann dieses Logging auch andere Diensten Beeinträchtigen, weil das NAS ausgelastet ist.

Dieses Szenario kann jetzt auf verschiedenen Wege simuliert werden. Man kann das Logging simulieren oder man kann die Netzwerkschnittstelle drosseln. Bei SSH Verbindungen ist dies einfach, dort gibt es einen passenden Schalter, den gibt es auch bei CURL und Webbrowser wie Chrome können das auch. Aber es gibt für Linux auch einen allgemeineren Weg mit dem Commando tc. TC steht für Traffic Control und erlaubt das Drosseln der Verbindungsgeschwindigkeit (Bandbreite, bandwidth) und eine Erhöhung der Netzwerklatenz (ping, trafic shaping).

Hier ein kleines Beispiel.
Ein Ping auf Google.com Dauer etwas länger als 9ms.

Jetzt fügen wir 500ms Latenz hinzu.
sudo tc qdisc add dev eth0 root netem delay 500ms


Jetzt benötigt der Ping 509 ms.

Danach noch alle Änderungen rückgängig machen.
sudo tc qdisc del dev eth0 root

Das gleich funktioniert auch mit der Begrenzung des Traffic Durchsatzes. Neben Robustness Test lassen sich auch Web Performance Messungen mit unterschiedlichen Anbindungen (3G, UMTS, ...) simulieren.

Link:

  1. http://mark.koli.ch/slowdown-throttle-bandwidth-linux-network-interface
  2. https://github.com/markkolich/blog/blob/master/content/entries/slowdown-throttle-bandwidth-linux-network-interface.md

Sonntag, 1. Januar 2017

Identifizieren von allen Geräten im lokalen Netzwerk

Mittels Ping findet man einfach heraus ob ein Server läuft. Mittels einer Schleife kann man so z.B. ein Netzwerksegment scannen Leider antwortet nicht jedes Gerät auf einen Ping. Eine Alternative ist Nmap. Z.B kann man mit einem Einzeiler ein lokales Netzwerksegment scannen:
nmap -sn 192.168.0.0-255 

Am Beste man schickt gleich ARP hinterher um alle Netzwerk Elemente zu finden:
arp -a | grep -v '^?'

So werden auch Handys gefunden.

Nmap und Arp lassen sich über die üblichen Paketmanager installieren, auch mit brew auf dem Mac.