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Donnerstag, 21. Oktober 2021

Digital Self Defence Pi-hole ein schwarzes Loch für Werbung und Tracker

Digital Selfdefence ist nicht nur ein neuer Trend, eigentlich gibt dieses Thema schon sein vielen Jahren. Heute, hier: das Pi-hole - das schwarze Loch unter den Werbeblockern.

Werbeblocker für den Webbrowser gibt seit Jahren, neuerdings versuchen auch die Browser die Tracker und Werbcookies einzudämmen. Aber nicht nur die normalen Webbroser senden diese Spione, nein auch Betriebssysteme wie MacOSX, iOS, Adroid, Office, ... Fernseher, Soundbars, ... senden ungefragt deine Daten in die Welt. Wer dies nicht mehr möchte, dem sei das Pi-hole empfohlen. Das ist eine kleine Software die als Nameserver Proxy arbeitet und dadurch alle unliebsammen Tracker daran hindert meine Daten in die Welt zu verschicken.

Pi-hole kann z.B einfach auf einem Raspberry Pi installiert werden und dann ins Netzwerk integrieren. Einmal installiert braucht man sich nicht mehr darum kümmern. Der interessierte Nutzer kann die Pi-hole Logs benutzen und sich auf die Suche nach den Quellen machen und diese dann eleminieren.




Donnerstag, 26. September 2013

Browser Fingerprinting

Mit Hilfe von Cookies lassen sich Browser und damit Benutzer im WWW sehr leicht wieder erkennen. Dabei hinterlässt der Web-Site Betreiber einen Datenkrümel beim Benutzer, also im Webbrowser. Somit ist auch für den Web-Surfer erkennbar, dass der Web-Site-Betreiber ihn trackt. Es bleiben eindeutige Spuren zurück. Daneben gibt es aber eine Form des Treckings, das keine Spuren beim Benutzer hinterlässt, das Browser Fingerprinting. Dabei werden diverse Informationen des Browsers abgefragt wie User Agent, bevorzugte Sprachen, unterstützte Mime Types und Plugins, Bildschirmauflösung und weitere Dinge. Damit ergibt sich ein möglicherweise eindeutiger Wert. Wer dies sich für seinen Browser sich ansehen möchte: Link.

Gegen Cookies helfen Adblocker, die Tracking Pixel und die damit verbundenen Cookies fern halten oder das gelegentliche Löschen der Cookies oder der Surfen im privaten Modus.

Aber was hilft gegen Browser Fingerprinting? Die vollständige Deaktivierung von JavaScript und Flash scheinen im Moment ein guter Weg zu sein oder die Nutzung von JonDo.

Es wäre sich auch ein interessanter Weg die Daten die fürs Browser Fingerprinting genutzt werden zu reduzieren. Aber dies ist bei den meisten Browsern schwierig. Die Option der Manipulation des User Agents wäre für die Browserhersteller ein einfache Option, vielleicht auch die Abschaltung einiger anderer Dinge wie die Font-Erkennung, die durch die Webfonts an Bedeutung verlieren. Eine Verringerung der potentiellen Datenmenge führt zu weniger eindeutigen Erkennbarkeit des Benutzers. Oder wie wäre es mit einer Sicherheitsabfrage: Erlauben sie dieser Website die technischen Daten ihres Browsers zu erfassen? Oder kann man statt Cookies zu vermeiden sie tauschen, vielleicht ein automatische Cookie-Tauschbörse?

Warum gibt es überhaupt diese Techniken wie Cookies oder Browser Fingerprinting, bzw. warum sind sie populär? Neben eineigen sinnvollen Anwendungen, wie die Sissionsmanagement z.B. beim Einkaufen im Internet geht es primär um das gezielt ausspielen von Werbung. Targeting und Retargeting sind hier die Schlüsselworte. Eins muss man klar sehen, das Internet ist nicht umsonst, wir bezahlen mit Werbekonsum oder wir bezahlen für Tools die die Werbung uns vom Hals hält.

Weiter Informationen zu Thema: Link