- Installation von SatET via Update-Site
- Konfigurieren des Proxys für R in der Konsole: export http_proxy=http://proxy:8080
- Starte von R in der Konsole: R
- Installation des R-Paketes rJava: install.packages('rJava')
- Laden des Paktes rJava: library(rJava)
- Testen des Pakets und Beenden von R: q()
- Download des rj Paketes mit dem Webbrowser
- Installation des rj Paketes in der Konsole: R CMD INSTALL --no-test-load rj_0.5.0-5.tar
- Konfiguration von StatET in Eclipse
Freitag, 24. September 2010
R Plugin für Eclipse
Auch für gibt es ein Eclipse-Plugin. Hier beschreibe ich wie ich eine funktionierende R Installation mittel StatET-Plugins in Eclipse nutze.
Donnerstag, 9. September 2010
Export großer Tabellen aus SAS oder JMP
Prinzipiell kann man seine Daten aus SAS oder JMP exportieren z.B. als Excel Datei. Leider funktioniert das nicht bei Tabellen mit sehr vielen Spalten (>255). Schuld daran ist weder das Excel Dateiformat noch SAS. Es ist kein SAS Bug sondern benutzt dort SAS eine Funktion in Windows für, die an dieser Stelle limitiert ist. SAS weiss das und bietet keinen eigenen Baustein an, der dieses Problem umgeht. Wahrscheinlich hat SAS kein gesteigertes Interesse das der Kunde seine Daten exportiert. Aber es gibt ein Workaround in Form eines SAS Makros von SAS selbst (Link). Damit wird eine Excel-Datei erzeugt, die eine Reihe von Tabellen mit jeweils 255 Spalten enthält. Damit hat man seine Daten exportiert und steht nur noch vor der Aufgabe die Daten wieder zusammenzusetzen.
So sieht eine funktionierende Beispielkonfiguration besagten Export-Skripts aus.
Montag, 30. August 2010
Vollständige JARs mit Ant erstellen
In Maven gibt es das sehr nützliche Shade Plugin (siehe http://programming-2.blogspot.com/2010/05/maven-shade-plugin.html) mit dem man aus seinem Projekt ein JAR erstellen kann, in dem alle abhängigen Bibliotheken enthalten sind und zur Laufzeit auch gefunden werden. Dies kann mit ANT wie im folgenden Bild realisiert werden.
Jetzt kann man dieses JAR z.B. via SCP verteilen.
Jetzt kann man dieses JAR z.B. via SCP verteilen.
Freitag, 27. August 2010
And the winner is ... ANT
Heute bin ich mit meinem ersten Projekt von Maven zu Ant migriert. Der Aufwand ist überschaubar und das neue Ant-File auch. Das Maven-File umfasste 92 Zeilen wohingegen das Ant-File nur 58 Zeilen umfasste. Eine Ersparnis von 37%, nicht mitgerechnet habe ich da die notwendigen Erweiterungen der Maven Konfigurationsdateien. Leider habe ich noch kein Werkzeug gefunden, dass bei diesen Vorgang unterstützt.
Jetzt funktioniert alles wie gedacht nur das Dependency Management muss ich noch per Ivy ergänzen. Am Besten geht man wie folgt vor:
Jetzt funktioniert alles wie gedacht nur das Dependency Management muss ich noch per Ivy ergänzen. Am Besten geht man wie folgt vor:
- Sichern des aktuellen Standes des Projekts z.B. im SVN (kurze Anleitung zum Aufsetzen und starten eine SVN Servers unter Linux)
- Erzeuge ein neues Verzeichnis im Root-Verzeichnis des Projekts, welches die benötigten Bibliotheken aufnimmt z.B. mkdir lib/
- Zeige dir alle von Maven verwalteten Bibliotheken an in dem die pom.xml öffnest.
- Kopiere alle direkt abhängigen Bibliotheken aus dem lokalen Maven Repository in das neue Verzeichnis lib, cp /Users/mirkoebert/.m2/repository/commons-io/commons-io/1.4/commons-io-1.4.jar lib/
- Ergänze in der build.xml einen Ausdruck der alle JARs im Verzeichnis lib in den Classpath einbindet (siehe Bild oben).
- Deaktivieren des Dependency Managements mit Maven in Eclipse.
- Entfernen der Maven Dependencies aus dem Build Path des Projekts und ergänzen der JARs aus dem Verzeichnis lib/.
- Löschen der pom.xml aus dem Projektverzeichnis.
- Entfernen der Maven-Reste aus den Eclipse-Projektdatei (.project, diese Datei kann man mit dem View Navigator anzeigen und öffnen).
- Entfernen Maven-Builders entweder via Menü in den Projekteinstellungen oder man löscht den zweiten buildCommand-Block (siehe Bild unten)
- Entfernen der Maven-Natur durch löschen der zweiten nature-Zeile (Bild unten)
Donnerstag, 12. August 2010
Casava 1.7
Dem Komplilieren von Casava 1.7 stehen einigen Hürden entgegen. Meine Ausgangsbasis ist ein frischer Server mit der noch aktuellen Centos 5.5 Linux Distribution. Eine der Neuerungen von Casava ist die Unterstützung von gcc 4.4 und den entsprechenden Header-Dateien. Bei Casva 1.6 und einem gcc 4.4 musst man noch eine kleine Verränkung machen und eine alte string.h einfügen. Dies ist jetzt nicht mehr notwendig. Eine Beschreibung ist auch im Casava 1.7 Handbuch ab Seite 125 zu finden. Hier habe ich alle Schritte zusammengefasst um zu einer lauffähigen Casava 1.7 Installation zu kommen. Ausgangspunkt ist die Datei CASAVA_v1.7.0.tar.bz2.
- Entpacken der Datei mit dem Casava Quellcode:
- bunzip2 CASAVA_v1.7.0.tar.bz2
- tar xf CASAVA_v1.7.0.tar
- cd CASAVA_v1.7.0
- Installation der fehlende Softwarepakete die für das Kompilieren und Ausführen notwendig sind:
- yum groupinstall 'Development Tools'
- yum install bzip2-devel.x86_64
- yum install zlib-devel.x86_64
- yum install libxml2-devel.x86_64
- yum install perl-XML-Dumper
- yum install perl-XML-Parser
- yum install perl-XML-LibXML
- yum install perl-XML-Simple
- yum install perl-XML-Twig
- yum install perl-XML-Grove
- yum install ImageMagick
- yum install PyXML
- yum install gnuplot
- yum install libtiff
- Kompilieren von Casava
- cd src
- ./configure
- make
- make install
- Testen
- run.pl --help
- liefert keinen Fehler
- export CASAVA_EXAMPLES=/usr/local/share/CASAVA-1.7.0/examples
- run.pl --runId=TestEColiPE --projectDir=./DNA_EColi_PE -e ${CASAVA_EXAMPLES}/GERALD -l 4 --refSequences=${CASAVA_EXAMPLES}/genomes/E_coli --snpCovCutoff=-1 --indelsCovCutoff=-1
- /usr/local/bin/taskServer.pl --tasksFile=/root/test/DNA_EColi_PE/tasks.17_42_27_04_10_10.txt --host=localhost --jobsLimit=1
- Danach sollte es ein Verzeichnis DNA_EColi_PE geben in dessen Unterverzeichnis html liegen dann die Ergebnisse derAnalyse in HTML-Form.
Anmerkung: Nicht alle der oben angegebenen Softwarekomponenten sind fürs kompilieren von Casva notwendig. Hier wurden nur die Softwarebausteine aufgelistet die ich installieren musste. Abhängige Softwarebausteine wurden nicht aufgeführt, aus diesem Grunde ist diese Liste hier kürzer als die Liste im Casava-Handbuch (S.139f).
Montag, 9. August 2010
Das WebDAV Grauen
Unter dem Titel "Das Grauen der Praxis" (15/2010) wurde ein Artikel in der ct veröffentlicht. Die Erkenntnis des Artikels, erwartet nicht so viel von WebDAV. Der Nutzen von WebDAV wird in der Praxis vor allem von den Clients limitiert. Die WebDAV Client bieten in der Regel nur einfache Dateizugriffe und kein Locking oder Versionierung. Diese Erfahrungen kann ich leider voll bestätigen. Interessantes Detail, Windows kann WebDAV Server einbinden und daneben haben aber die Office-Produkte einen eigenen WebDAV Client. Keiner der beiden Clients scheint aber weiterführende Funktionen zu besitzen. Aber auch die Server-Seite hat ihre Grenzen, so scheitert der Filetransfer grosser Dateien (>2GB) bei Jackrabbit. Dadurch kann Jackrabbit nicht als tauglicher Ersatz für Produktionsumgebungen eingesetzt werden. Schade. Zur Zeit würde ich WebDAV nicht für Produktionsumgebungen als Ersatz für andere Systeme einsetzen. Aber aus Sicht des Programmierers ist WebDAV sehr interessant.
Dienstag, 13. Juli 2010
R auf dem Mac
R auf dem Mac stellt mich vor einige Hürden.
Die erste Hürde war die Konfiguration des Proxy. Leider verwendet R nicht die Systemeinstellungen und im Preferences-Fenster gab es keine passendes Feld. Also muss der Proxy in der R Konsole eingestellt werden: Sys.setenv(http_proxy="http://proxy:1234")
Die zweite Hürde trat auf bei der Installation ein Source-Pakets.
R CMD INSTALL Desktop/GenABEL_1.6-0.tar.gz
* installing to library ‘/Users/mirkoebert/Library/R/2.11/library’
* installing *source* package ‘GenABEL’ ...
** libs
*** arch - i386
sh: make: command not found
ERROR: compilation failed for package ‘GenABEL’
* removing ‘/Users/mirkoebert/Library/R/2.11/library/GenABEL’
Es fehlte make. Um dies zu beheben muss man Apples XCode installieren. Dazu muss man sich bei Apple kostenlos registrieren lassen. Danach funktionierte die Paketinstallation reibungslos.
Nachtrag 01-2015:
Heute ist sehr einfach geworden R auf dem Mac zum laufen zu bringen. Mittel Paketmanager homebrew läßt sich jetzt ohne Problem installieren:
brew tap homebrew/science
brew install R
Die erste Hürde war die Konfiguration des Proxy. Leider verwendet R nicht die Systemeinstellungen und im Preferences-Fenster gab es keine passendes Feld. Also muss der Proxy in der R Konsole eingestellt werden: Sys.setenv(http_proxy="http://proxy:1234")
Die zweite Hürde trat auf bei der Installation ein Source-Pakets.
R CMD INSTALL Desktop/GenABEL_1.6-0.tar.gz
* installing to library ‘/Users/mirkoebert/Library/R/2.11/library’
* installing *source* package ‘GenABEL’ ...
** libs
*** arch - i386
sh: make: command not found
ERROR: compilation failed for package ‘GenABEL’
* removing ‘/Users/mirkoebert/Library/R/2.11/library/GenABEL’
Es fehlte make. Um dies zu beheben muss man Apples XCode installieren. Dazu muss man sich bei Apple kostenlos registrieren lassen. Danach funktionierte die Paketinstallation reibungslos.
Nachtrag 01-2015:
Heute ist sehr einfach geworden R auf dem Mac zum laufen zu bringen. Mittel Paketmanager homebrew läßt sich jetzt ohne Problem installieren:
brew tap homebrew/science
brew install R
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