Montag, 17. Mai 2010

Nutzen von UML

"Ich stelle fest, dass es zwei Wege gibt, ein Software-Design zu erstellen, entweder so einfach, dass es offensichtlich keine Schwächen hat, oder so kompliziert, dass es keine offensichtlichen Schwächen hat."
T. Hoare
UML ist ein wichtiges Thema in der Ausbildung von Informatikstudenten an den Universitäten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass alle Uni-Absolventen glühende Verfechter von UML sind. Aber wie sieht es mit der Bedeutung von UML in der Programmierrealität aus? Dazu hatte ich eine kleine nicht repräsentative Umfrage in der Java Usegroup gestartet und möchte hier die Ergebnisse zusammenfassen.
Obwohl eine Mehrheit kein oder kaum UML einsetzt, sind sowohl die Probleme als auch gute Werkzeuge bekannt. Häufig wird UML eingesetzt zum Dokumentieren, zur internen und externen Kommunikation und zur Anforderungsanalyse. UML wird auf einem hohen Abstraktionslevel eingesetzt. Neben diesen Anwendungen gab es auch Forderungen an UML bzw. an die UML-Werkzeuge. Die wichtigsten sind die Integration in die IDEs, die Möglichkeit des Roundtrips und damit einer agilen Entwicklung mit UML. UML wird als statisch und kompliziert in der Anwendung wahrgenommen. Damit stellt sich die Frage, liegt dies an UML oder an den Werkzeugen?

Trotz dieser Kritik, UML bleibt wichtig, weil es den Programmierern eine Möglichkeit gibt sich einfach, klar und standardisiert über Softwareentwürfe und Probleme auszutauschen. Sei es an einem Whitebord oder als Teil der Dokumentation oder der Anforderungsanalyse. Hier ist es klar ein wichtiges und unersetzliches Instrument. Auch die Ausbildung im Bereich UML ist wichtig, schult sie doch das abstrakte Denken der Softwareentwickler und hilft somit Probleme besser zu erfassen und zu lösen.

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